Seit dem 7.04.2006

Letzte Aktualisierung am 05.01.2018

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Halleluja – AMEN! Gottesdienste in Ghana

Gottesdienste in Ghana sind eine wirklich ganzheitliche Erfahrung!
Als erstes erblickt man in vielen Kirchen ein Handyverbotsschild – die Spielerei mit den Errungenschaften unserer Zeit hat offensichtlich überall ihre Tücken.
Man nimmt sich Zeit, viel Zeit für das gemeinsame Erleben von Gottes Wort. Vielerorts werden die verschiedenen Lesungen in drei Sprachen übersetzt, ebenso die Predigt.

Die Lieder erklingen dreisprachig und jede Volksgruppe hat ihren eigenen Chor, der die Gemeinde mit zwei bis drei Darbietungen unterhält. Dazu singen noch der Frauenchor, der Jugendchor, der Männerchor und die Müttergruppe. Alle in entsprechender Chorkleidung, die die Zugehörigkeit unterstreicht.
Die Kollekte wir zum Altar getanzt, dort stehen oft sieben Körbe, für jeden Wochentag einer. Jeder Gottesdienstbesucher tut seine Spende in den Korb mit dem Wochentag an dem er geboren ist. Der Wochentag, der das meiste Geld zusammengetragen hat, hat gewonnen.
Und zwischendurch erklingt immer wieder der Ruf des Pfarrers „Halleluja“, den die Gemeinde mit „Amen“ beantwortet.

Delegationsgäste aus Übersee sind etwas Besonderes in den Gottesdiensten der Partnergemeinden. Einer der Chöre begleitet sie hinein in den Gottesdienst zu den Plätzen im Chorraum. Hier wird man bestaunt, kann aber genauso zurückstaunen, das ist sehr schön! An irgendeiner Stelle im Gottesdienst werden die Gäste stets mit Kleidung beschenkt, die dann auch an Ort und Stelle zur allgemeinen Belustigung angezogen werden muss.

Gottesdienst in Ghana

Lebende Hühner und allerlei Obst und Gemüse finden sich später im Kofferraum. Von unseren Geschenken an die Gemeinden sind neben Geld ganz klar Fußbälle die Favoriten.

Leuchtende Augen auf allen Seiten und zum Schluss ein vielsprachiger Segen geben das Gefühl auf ganz verschiedenen Ebenen wirklich reich gesegnet zu sein!
Halleluja – AMEN!

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